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Atelier Istrien

Atelier Istrien – Corte Sardalini

„A lost paradise“ das es immer wieder aufs Neue zu entdecken gilt.
Freunde, die zusammen finden
mit den Palmen tanzen
ein Ort, wo Leichtigkeit jeden Sachzwang ausschalten kann.

Bernd Faschings Skulpturen entstehen hauptsächlich in seinem Atelier in Istrien. In den Sommermonaten kann man ihn hier bei der Arbeit erleben.
Geladene Gäste und Kunstfreunde sind gerne gesehen, voll ausgestattete Appartements für 4 Personen (80 m², 2 Doppelzimmer +Wohnküche) inklusive Terrasse mit Meerblick sind vorhanden.

KEINE VERMIETUNG !

Für Interessierte, die Bernd Fasching in seinem Atelier Istrien bei der Arbeit sehen wollen –
senden Sie einfach eine E-Mail!

Grintovica – Oase der Stille. Was bitte ist Istrien genau? Slowenisch, kroatisch, italienisch – Balkan pur? Shakespeare benennt das Land in „Was ihr wollt“ bei einem Schiffbruch „Illyrien“. Als Schiffbrüchiger möchte sich auch Bernd Fasching verstehen: „Ich bin hier gestrandet, und nun ein Illyrier. Das Schicksal ufert in der Tatsache, dass man dort, wo man gelandet ist, auch nicht mehr wegkommt – das ist meine neue Heimat.“ Der Bildhauer und Maler hat sich vor Jahren im istrianischen Hinterland im Dorf Grintovica ein Künstlerdomizil errichtet, ganz im Stil eines venezianischen Landhauses. Ein großflächiger Skulpturenpark ist hier im Entstehen, mitten unter Palmen, Pinien und Olivenbäumen. „Die Ferne ist für mich letztlich jener Abstand von der Welt, der einem die Nähe näherbringt.“ Der Mythos ist sein zentrales künstlerisches Thema, im ständigen Dialog mit dem Hier und Jetzt: „Wahrscheinlich auch ein Anspruch, die Flüchtigkeit mit der Ewigkeit zu vereinen, so wie in Sveti Ivan.“ Dort steht seine Skulptur von Johannes dem Täufer: „Eine Gestalt, die für Judentum, Christentum und Islam gleichsam wichtig ist und zu einer Art Superheiligem mutiert. Was für ein Sinnbild für ein Land, das in einem gemeinsamen Raum fast alle umliegenden Länder und Kulturen vereint!“

Drei Menschen am Meer. Einer erzählt Geschichten, einer verarbeitet Geschichte, einer schreibt Geschichten über Geschichte. Nicht unweit von Sveti Ivan, da gibt es einen Ort, von dem aus man drei Länder in der Ferne erblicken kann. Natürlich, es gibt mehrere solcher Orte, aber dieser eine hier ist doch besonders: Visnijan, droben auf dem Berg. Hier steht eine Sternwarte vor einer groß gewachsenen Pinie, da blickt man von der istrianischen Küste über das slowenische Koper bis hinüber in die Bucht von Triest. Und irgendwo da drüben legt Bernd Fasching gerade den Meißel an den Beton, Bertram Steiner spaziert auf der Punta gegen die untergehende Abendsonne, und Veit Heinichen schenkt sich noch ein Glas Vitovska ein.

Auszug aus einem Artikel von Maximilian Traxl in der Zeitung „DIE PRESSE“ vom 30. März 2014

 

Eindrücke vom Atelier Istrien (die Reihenfolge der Bilder ist zufällig):

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